Ja, batterieelektrische Fahrzeuge starten mit einem gewissen „CO₂-Rucksack“ aus der Batterieproduktion. Doch im Betrieb holen sie diesen schnell wieder auf – vor allem, wenn der Strom aus der eigenen PV-Anlage zum Laden genutzt werden kann. Dann fährt man die überwiegende Zeit nahezu emissionsfrei und zu minimalen Kosten pro Kilometer.
Der Komfortfaktor ist hoch: Die eigene Wallbox macht das Laden so einfach wie das Einstecken eines Smartphones. In ländlichen Regionen sind Stellplätze mit eigener Ladeinfrastruktur meist problemlos umzusetzen – ein klarer Vorteil gegenüber Städten mit knappen Flächen.
Auch beim Rohstoffabbau verbessert sich die Lage: Durch strengere Umwelt- und Sozialstandards wird der Abbau zunehmend nachhaltiger gestaltet. Dazu kommt: LFP-Batterien haben eine sehr lange Lebensdauer und benötigen kein Kobalt. Bei NMC-Batterien ist der Kobaltanteil mittlerweile stark reduziert.
Die Recyclingtechnologie schreitet schnell voran und wird schon heute mit einer Rückgewinnungsquote der Metalle von 95 - 98 % wirtschaftlich betrieben.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Gebrauchtwagenpreise entwickeln sich aktuell stark nach unten. Wer flexibel ist, findet hier echte Schnäppchen. Gleichzeitig locken einige Hersteller mit attraktiven Leasingangeboten. Höhere Leasingraten im Vergleich zu Verbrennern gleichen sich oft durch niedrigere Betriebskosten aus – weniger Wartung, Steuerbefreiung und günstigere Energiekosten sprechen für sich.
Natürlich gilt: Für Vielfahrer mit regelmäßig langen Strecken bleibt das Thema Ladezeit ein Punkt. Doch für den Großteil der Alltagsfahrten überwiegen die Vorteile: niedrigere Kosten, saubere Energie und mehr Unabhängigkeit.
👉 Fazit: Wer die Möglichkeit hat, zuhause mit PV und Wallbox zu laden, für den sind batterieelektrische Fahrzeuge nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich eine starke Wahl.
Informationen über aktuelle Modelle können über die folgende Website abgerufen werden:
🔗 https://ev-database.org/de/