(14.07.2025)

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in der VG Hunsrück-Mittelrhein


Die Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein startet ein wichtiges Zukunftsprojekt: die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung.

Von insgesamt 4.107 Leuchten sind noch rund 1.100 mit veralteten, ineffizienten Leuchtmitteln ausgestattet. Durch die Umrüstung auf moderne LED-Technik lässt sich der Energieverbrauch um mindestens 50 % senken. Damit werden sowohl Kosten gespart als auch ein spürbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Die Investitionen sollen überwiegend über die eingesparten Energiekosten refinanziert werden. Neben der Refinanzierung durch die Energieeinsparung kann sich auch eine Verpflichtung zur Erhebung von wiederkehrenden Ausbaubeiträgen ergeben. Eine Beitragserhebung kommt aber nur dann in Betracht, wenn das voraussichtliche Beitragsaufkommen im Verhältnis zu den Kosten der Beitragserhebung steht. Finanzstarke Gemeinden können unter gewissen Voraussetzungen (§ 94 Abs. 5 GemO) auch von der Beitragserhebung absehen. Ob für die jeweilige Gemeinde eine Beitragserhebung zu erfolgen hat, wird zurzeit von der Verwaltung geklärt.

Zusätzlich kann das Förderprogramm ZEIS den Austausch kompletter Leuchten mit bis zu 20 % fördern, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Planungen laufen seit Anfang des Jahres. Aufgrund intensiver Abstimmungen mit 20 Ortsgemeinden, der Beantragung von Fördermitteln und der Klärung von Finanzierungsfragen schreitet das Projekt langsam, aber stetig voran. Erste Aufträge an Fachfirmen werden voraussichtlich Ende des Jahres vergeben.

Mit der Sanierung der Straßenbeleuchtung macht die VG einen großen Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz.